Die Vergasernadel
Irgendetwas ist ja immer. Während einer Motorradtour streikte die "Karre" von Hans. Am Straßenrand befand sich eine kleine Einbuchtung auf der eine Tanne stand. Alle hielten dort an. "So`n Scheißding!"
wetterte Hans. "Was ist denn nun schon wieder mit dieser Rostlaube los?" schimpfte er weiter. "Das liegt bestimmt am Vergaser!" meinte Micha.
Schwuppdiwupp, schraubte Hans am Motor rum und entfernte die kleine, winzige Vergasernadel. Er hielt sie dicht vor seine kurzsichtigen Augen um sie zu inspizieren. Er drehte sie, befühlte sie, er ließ sie fallen. Was runterfällt kann wieder aufgehoben werden. Es sei denn es ist eine mickrige Vergasernadel, die in Tannennadeln gefallen ist. Den Aufschrei und das Gefluche will ich hier aus Jugendschutzgründen nicht weiter ausführen. Die Nadel war natürlich unauffindbar. Vielleicht wird sie ja mal bei Ausgrabungen in der Zukunft gefunden. Jedoch ist das ein schwacher Trost. Zum Glück war die Truppe nicht mehr weit von zu Haus entfernt. Hans konnte, auch ohne Nadel, knatternd und puffend sein Heim erreichen.
Dagegen ist der Spruch, die Nadel im Heuhaufen suchen, ein Witz.