Home Geschichten Reiseberichte Kuddelmuddel Foto Gästebuch Kontakt Impressum

Gedichte


Hier ein Spaßgedicht von einer lieben Freundin

Die Binde

An einer Baumes Rinde,
sitzt Siglinde, mit der Binde.
Die OB`s die waren zuhaus.
Siglinde flippt fast aus.
Im Geschäft gab`s auch nichts mehr.
Siglindes Blick wurd`wieder leer.
Wen soll sie denn dazu befragen?
Soll sie`s ihrer Mutter sagen?
Sie ist voll fertig, von der Rolle.
Hat sich nicht unter Kontrolle.
Sie faucht ihren Freund laut an,
ob er nicht mal Verständnis haben kann.
Genervt fährt ER nun zu Aral.
Fragt sich sich jetzt von mal zu mal,
warum er so`ne arme Socke ist,
weil seine Freundin ständig die OB`s vergisst.
Er kriegt `ne Packung, 100 Stück
und eilt damit geschwind zurück.
Siglinde kann es gar nicht fassen.
Kann die Hände nicht von der Packung lassen.
Nur eine Sache, die ist dumm.
Sie hat nun schon `ne Binde um.
Ihr Freund sagt sich:
"Jetzt ist auch egal"
"Ich heb`sie auf für`s nächste mal"
Der Tag ist sowieso gelaufen
und geht nun erstmal einen Saufen.
Und die Moral von der Geschicht.
Die OB`s die braucht sie, oder nicht.

Ein weiteres Gedicht von Ihr

Der Beutel

In einer Tasse, süß und klein,
hing ein Beutel ganz allein.
Eine Frau hat ihn da reingehängt,
ihn fluffig hin und her geschwenkt,
dass er Übelkeit bekam
und am Faden hing, völlig lahm.
Seine Pläne sahen anders aus,
den n er will schnellstmöglich raus.
Mit einem zweiten Beutel in einer Kanne chillen,
vielleicht im Garten etwas grillen.
Doch momentan sah es übel aus.
Nun nimmt ein Depp ihn auch noch raus.
Wild in die Spüle gelegt.
Sich etwas in dem Beutel regt.
Denn neben ihn, da steht `ne Tasse.
Da drin ein Beutel, superklasse.
Die schlaffe Zeit ist nun vorbei.
Der Beutel denkt an Kinder, 3.
Vorne am Beutel sieht er Beulen dran,
nun will er nun noch ran.
Es fehlen 10 cm, dann wär er drauf.
Doch vorher zieht ihn jemand rauf
und schmeißt ihn in den Müll hinein.
Das Leben kann so grausam sein.

Noch`n Gedicht. Diesmal von Benny.

(Die erste Strophe gab es schon. Sie inspirierte zu weiteren Strophen)

Mein Vater war ein Wandersmann und ging nicht gern zu Fuß.
Er kaufte sich ein Auto und brauste damit los.
Mitachtzig um die Ecke, mit 90 gegen Baum,
mit 100 auf`n Friedhof. Das war sein letzter Traum.
Er wurde dann begraben in einer kleinen Kist.
Der Pfarrer sagte "Amen" und warf ihn auf den Mist.

Mein Onkel war ein Lokführer ermochte keinen Dampf.
Er besorgte sich `ne E-Lok und schon begann der Kampf.
Wo ist denn nur der Schalter, wo ist denn nur der Strom.
Oh Mann, oh mein Gott Walter und da passiert`s auch schon.
Er bekam nun ein`gezogen und legte sich gleich lang.
Die Brille war verbogen. Das war`s. Na, Gott sei Dank.

Meine Schwester war ne Stewardess sie war nicht ganz gesund.
Sie flogen über Lourdes, da sprang sie ab mit Schwung.
Wo ist denn nur der Fallschirm, oh je, was mach`ich jetzt.
Ich will doch noch nicht draufgeh`n, das dachte sie zuletzt.
Nun liegt sie auf der Wiese. Mann kann den Fleck noch seh`n.
Das war die Schwester Liese. So schnell kann`s heut`gescheh`n.

Meine Tante war `ne Ärztin. Die Praxis ging nicht gut.
Sie hatte einen Fehler. Sie mochte gar kein Blut.
Es kam ein Mann aus Lotzen. Der blutete sehr stark.
Ihr kam sofort das Kotzen und sagt das macht 12 Mark.
Er zog erbost die Knarre und schoss ihr in das Herz.
Nun liegt sie auf der Bahre, vorbei war dieser Scherz.

Rotkäppchen für Eilige

Oma krank. Mädchen mit Kappe,
bringt zur Kranken Happehappe.
Wolf frisst Oma, wie gemein.
Mädchen tritt in Stube ein.
Denkt das ist die Oma nicht,
hat so`n komisches Gesicht.
Wolf frisst rotbekapptes Kind.
Sieh`mal an wie Wölfe sind.
Jäger kommt tut Bauch aufschneiden.
Schluss der Leiden, für die Beiden
Ende gut, vorbei die Not.
Oma lebt noch, Wolf ist tot.

Wortspiele

Dies`Gedicht, das ist für Dich.
Dies`Gedicht, das ist von mich.
Normalerweise heißt es mir.
Doch das Reimen ist so schwir.

Ich habe Michael Ballack gesehen.
Er kam aus dem Stadion und konnte kaum stehen.
Doch dann sah ich was, das war noch Döller.
Im Gegensatz dazu, war Rudi Völler.

Ein lieber Kumpel stellte uns dieses Gedicht zur Verfügung.
Dank dafür

"Ein Vormittag in irgendeinem Altenheim"

Untertitel: Ein Text mit vielen verschiedenen Buchstaben - von Berthold Bricht

Der Altenpfleger Müllebrecht, schaut zur Fr. Meier - der geht´s schlecht,
holt schnell noch, bevor sie erbricht, den Eimer, drückt ihn vor´s Gesicht.

Langes Plätschern, kurzer Graus, das ganze Frühstück kommt heraus.
Fr. Meier blass, der Eimer voll, "Fr. Meier, na das war´s dann wohl",
sagt Müllebrecht, doch kaum gesprochen, wird munter weiter losgebrochen.

"Nu is´ ma´ gut", spricht Müllebrecht, denn dieser Eimer will nicht recht
noch viel mehr fassen von der Schande, die Kotze steht ihm bis zum Rande.

Der Eimer schwappt vor Pflegers Füße, aus Meiers Magen schöne Grüße!
Was einst zum Frühstück wurd´ verdaut, hat nun den Teppich eingesaut.

Und nicht nur diesen, auch das Kleid. Fr. Meiers hat sich eingereiht,
in eine Liste des Beschmutzten; nun schnell noch mal den Mund abputzen.

Denn schon folgt der dritte Schwall, kleine Bröckchen überall,
wie sie tanzen, wie sie stinken, plätschernd auf den Boden sinken.

Auch Müllebrecht wird plötzlich übel, er schreit noch was von "Bitte! Kübel!"
Und dann bricht´s auch aus ihm heraus. Fr. Meier sieht gesprenkelt aus.

Da ist, was Pflegers Hals durchwandert, Geruch ist gleich, nur Farbe anders
wie der Teppich mit den Brocken -in Meiers Schoß und ihren Locken.

Beide stinken, beide puhlen, Bröckchen aus den Körperkuhlen,
ein saurer Schwall zieht durch das Haus. Das Frühstück fällt wohl morgen aus.

Und die Moral von dem Gedicht: Manche kotzen nach dem Frühstück, manche nicht.

Nur sehr wenige Vertreter kotzen später!



© 2008 www.die-verrueckte-truppe.net - # - Webdesign by Benny & Klaus